West- und Ostaserbaidschan.
 

West- und Ostaserbaidschan sind zwei der dreizig Provinzen des Irans.

Die Hauptstadt von Westaserbaidschan ist "Urumieh" und die Hauptstadt von Ostaserbaidschan ist die Stadt Tabriz.

Beide Provinze befinden sich in Nordiran.

Das Land ist Gebirgig und kalt.

Aserbaidschan hiess eins nach einem persischen Helden „Atro Patika“.

Er verdeitigte die heutige Provinz gegen die griechischen Soldaten von Alexander dem Großen die Persien überfiellen und die Achämenieden besiegten.

Übersetzt bedeutet „Atro Patika”  Bewacher des Feuers.

Nur die tapfersten Helden bekammen die Ehre diesen Namen zu tragen.

„Atro Patika”  geht auf die zoroastrische Religion  zurück dessen Spuren noch immer zu sehen sind.

Feuertempel im Iran

Für die Zoroastrier war das Feuer ein heiliges Element.

Der Feuerkult war das Glaubensfundament der zoroastrischen Religion.

Der alte "Azargoschasb" Feuertempel ist heute noch in der Nähe von Takab- Westaserbaidschan-  zu besichtigen.

Heute wird es „Takht-i Suleiman“ genannt was „Salomons Thron“ bedeutet.

Takht-i Suleiman in einem Hochtal der iranischen Provinz Westaserbeidschan avancierte erst im 5. Jahrhundert zum Reichsheiligtum und zum Wallfahrtsort. Hier brannte das «Feuer des Hengstes»; für die Zoroastrier bedeutete Takht-i Suleiman, was jetzt für katholische Christen Rom und für Muslime Mekka ist.

Jeder sassanidische König musste nach seiner Krönung, von seiner, in einer gefahrvollen Pilgerfahrt, dem Reichsfeuer in den Bergen Aserbeidschans die Aufwartung machen.

Zu dem 12 Hektarmeter großen  Baukomplex gehört auch die

"Belgheis-Zitadelle". Die Zitadelle ist 5 km vom Feuertempel entfernd und liegt auf einem Hügel.

Sie wurde in der Achämenidenzeit gebaut.  Von dort aus hielte man aussicht.  Später wurde Aserbaidschan durch die Nachbarschaft mit Armenien und die Einwanderun der Orthodoxglaubenden, das Zentrum des Christentums im Iran.

Die Schwarze Kirche im Norden von Tabriz

Im Norden der Stadt Tabriz, in der Nähe der Kleisntadt Marand,  liegt die schwarze Kirche „Quareh Kelisa“.

Diese Kirche stammt aus den erstens Jahrhunderten des Christentums.

Den Namen hat die alte Kirche von der schwarzen Pracht der Steine aus der sie gebaut ist.

Es gibt Behauptungen dass diese Kirche die erste Kirche der Welt sei die von Christen erbaut worden ist.

In der Sassanidenzeit gehörte Armenien zum persischen Königsreich.

Die Hauptstadt von Armenien war die Stadt Ardas (in der Nähe von der heutigen Stadt Tabriz.).

Der armenische König war Anhänger der Zoroastrismus.

Der Geschichte nach kommen im Jahr 43 n .Chr zwei Missionäre, Thaddhäus und Batolemius, aus dem Zweistromland nach Ardas um dort den Christentum zu missionieren.

Dabei verstoßen sie das Gesetz der armenischen Königs "Senaduk".

Rund 3500 Menschen, darunter auch die Tochter der Königs, schlossen sich dem Christentum an.

Der König befahl alle Christen im Lande zu töten, dabei kam auch seine eigene Tochter ums Leben. Die Leichen der ermordeten wurden an der Stelle wo heute "Die schwarze Kirche" steht, begrabt.

Jährlich pilgern  viele gläubige Armenier ende Juli zur schwarzen Kirche und halten das Gedenken an die Märtyre.

Qareh Kelisa im Iran

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