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Städte, Klima, Kultur und Sitten, Tourismus, Flugpläne, Flugreservierungen, Reservierungsbestätigung, Hotels, Straßen,usw.

 

 

 

SCHIRAZ

Die Provinzhauptstadt Schiraz wird  als Stadt der Rosen und Nachtigallen  bennant. Schiraz ist die Geburtsstadt zwei berühmter
Persischer Dichter, Hafez (Hafis) und Saadi und zählt neben Isfahan zu
den Hauptzielen jeder Iranreise. Die Stadt hat ca. 2 Mio. Einwohner und ist von einem fruchtbaren Tal umringelt  in dem Getreide, Baumwolle, Walnüsse, Melonen , Orangen und Weintrauben gedeihen.

Die Schirazer Traube ist  heute noch immer berümt, obwohl es heute im  Iran keine Weinproduktion mehr gibt.

Das  Klima von Schiraz ist warm aber gemässigt; selbst an heißen Sommertagen steigt die Temperatur nicht über 40° C.

Auch der Winter ist milder als Teheran; es schneit  selten.

Der Frühling und der Herbst ist in Schiraz besonders schön.

Für manche Iraner und ausländischen Besuchern gilt Schiraz als die angenehmste iranische Stadt. Man schätz insbesondere die ruhige und entspante, ja kultivierte Atmosphäre sowie die Freundlichkeit der Bewohner. Breits in der Zeit der Achämeniden Dynastie (559-330 v.Chr.) befand sich hier eine Siedlung  die allerdings ganz im Schatten von Persepolis blieb.

Durch das Wirken der Dichter Saadi und Hafis im 13. und 14. Jh. entwickelte sich Schiraz zum Literatur-Zentrum des Irans. Auch andere Künste wie Kalligraphie, Architektur, und Miniaturmalerei florierten. In den folgenden Jahrhunderten waren viele Künstler aus Schiraz auch außerhalb des Landes tätig:  Sie trugen zur Verschönerung Samarkands und zahlreiche Städte der
indischen Monguldynastie bei.

 Der bekannteste  Architekt aus Schiraz  ist Ostâd Isâ , der im 17. Jh. das berühmte Grabmal Taj Mahal in Indien entwarf.
Schiraz war  die Hauptstadt der Safawieden im 9. Jh. und auch die Hauptstadt der Buyiden-Dynastie im 10. Jh. Während der Herrschaft von Karim Khan Zand im 18. Jh., der Schiraz zur Hauptstadt seiner Regierung machte und die Stadt zu einem Handels-zentrum ausbaute, stieg der Ort zu neuer Blüte und Wohlstand auf.
Karim Khan gründete nicht nur ein königliches Stadtviertel, sondern schuf auch die planmäßige Anlage des Basars, zahlreiche Bäder, Karawansereien, Gärten , Medresen  (Hochschulen), und Moscheen .
Heute ist die Bevölkerung von Schiraz knapp zwei Millionen, und die Stadt gilt als eine grosse Handelsstadt.
Überregionale Bedeutung erlangte sie als Universitätsstadt: die medizinische Fakultät ist die einer der besten im Iran.
Die Hauptstraße ist die Alee, Karim-Khân-Sând-Avenue.

Die meisten Sehenswürdigkeiten und Hotels sind von hier aus gut zu Fuß zu erreichen.
 
Besichtigung:
- Die eindrucksvolle Zitadelle von Karim Khân liegt im Zentrum der Stadt.
Ein Ziegelgebäude das dem Karim Khân als Regierungssitz und als Wohnpalast diente.
- Pars-Museum , das schönste Gebäude das einst für Staatsempfänge von Karim-Khan errichtet wurde und  bewahrt Ausstellungsstücke wie: Luristanbronzen, Keramiken mit islamischen Mustern, alte Koranexemplare und  das Schwert von Karim Khan.
- In der Regierungzeit von Karim Khan Sand  wurde die Wakil-Moschee direkt neben dem Basar-e Wakil , der als der schönste Basar Irans gilt  erbaut. Der Hammam-e Wakil (öffentliches Badehaus) wurde auch in dieser Zeit gebaut.
Es gibt auch andere Sehenswürdigkeiten: Die Karawanserei Moschir, Theologische alte Schule (Madrese Khan), Mausoleum von Schah Tscheraq, Schrein von Ali ibn Hamseh , Nasir al Molk Moschee, Freitagsmoschee, Orangenhaus  (Narangestan), der Paradies Garten (Eram Garten), die Mausoleen von Saadi und Hafez , das Koran-Tor, der Afifabad-Garten.

 

TEHRAN

Die Hauptstadt des Irans liegt in der gleichnamigen Provinz im Norden des
Landes.

Teheran liegt am Bergfuss deshalb gibt es dort bedingte erhebliche Höhen-unterschied. Die südlichen Stadtteile grenzen an die Salzwüste Dascht-e -
Kawir und liegen auf einer Höhe von 1000 m über dem Meeresspiegel, und
die nordlichen Vororte sind bei rund 1700 m über dem Meeresspiegel. Im Süden der Stadt , wo die ärmereBevölkerung lebt , herrscht daher ein auffallendes heißeres Klima als im Norden der Stadt.
Das Leitungswasser kommt aus Gerbirgsquellen und ist deshalb
auch unabgekocht trinkbar und schmeckt gut .

Wie in allen Metropolen der Welt liegt auch über Teheran fast das ganze Jahr ein dichter Smog , der häufig den Blick auf das Gebirge verhängt. 

Die Einwohnerzahl liegt bei rund 10 Mio, zusätzlich pendeln 2 bis 3 Mio. täglich in die Stadt zur Arbeit. Generel besitzt Teheran ein  Kontinentalklima mit trockenen  hiessen Sommern (bis 40°C)  und kalten Wintern mit starken Schneefällen.
Fath Ali Schah  (der zweite König der Qadjar-Dynastie) ließ in den Jahren -1800 – 1834 die

Schah-Moschee und den Golestan-Palast errichten .

Er ließ auch die Stadtmauer und ihre sechs Tore restaurieren und schmücken. Das einzige erhaltene Stadttor trägt heute den Namen Bagh-e Melli-Tor . Die Besichtigung der untenstehenden Sehenswürdigkeiten steht immer auf dem Gashttour-Programm:

-Azadi (Freiheit )-Monument:

1971 wurde das Denkmal anläßlich der 2500 Jahrfeier des iranischen Königreichs errichtet.

Im dem 45m hohen  dreigeschössigen Monument gibt es ein Museum mit zwei Ausstellungsräumen. Azadi -Monument bezieht sich auf die Souveränität des Staates und seine Unabhängigkeit von der Einflußnahme fremder Mächte. Auf dem Dach können Sie eine schöne Aussicht von der Stadt sehen.
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-Das Nationale Juwelenmuseum :
Das Museum liegt in der Ferdowsistraße gegenüber der Deutschen- und Türkischen- Botschaft im Untergeschoß der Bank-e Mârkâsi .
Öffnungszeiten: Sonntag, Montag und Dienstag ; 14 – 17 Uhr .
In diesem Museum ist die bedeutendste Juwelensammlung der Welt untergebracht.

Das historische  materielle Wert des Museums konnte bis jetzt  nur annähernd geschätzt werden. Die berühmteste Juweliersammlung ist der 2,5 cm lange und 2 cm breite , rosarote Darja-je-Nur-Diamant-(Meer des Lichtes), die mit ihren 182 Karat als der größte Diamant der
Welt gilt.
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-Das Nationalmuseum des Iran (Archäologie Museum):

Es ist das bedeutendste und älteste Museum des Landes und wurde in Anlehnung an den sasanidischen Palast in "Firusabad" entworfen. Die Ausstellungsstücke sind aus der Mittleren Steinzeit bis zur islamischen Zeit (600 Jh.n.Chr).
Die Gesetzesstele des Hammurabe von Babylon (18.Jh.v.Chr.), Funde aus Luristan aus dem 3.bis 1.Jt.v.Chr.; die achämenidische Audienzrelief von Darius u. Xerxes (500 J.v.Chr.), aus der Schatkammer von Persepolis, die goldenen und silbernen Gründungsurkunden von dem Apadana Palast in Persepolis sind einige Exponant-Beispiele in diesem Museum .
Der Besuch der Archäologie - und Juwelen- Museen steht immer auf dem Gashttour-programm.

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 Der Golestan-Palast:

Der Empfangspalast von Fath Ali Shah (19. Jh.) war während der Herrschaft der Qadjaren-Dynastie Residenz und Amtssitz des Schah.
In jüngerer Zeit wurde er mit allen seinen Einrichtungsgegenständen in ein Museum umgewandelt, in dem qadjarische Waffen, Teppische, Kunstobjekte jeglicher Art und Geschenke europäischer Herrscher und Staatsmänner an das persische Königshaus zu besichtigen sind .

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- Das Teppichmuseum:
Die ständige Ausstellung befindet sich im Museumserdgeschoß mit ca 135 Teppiche aus allen Teilen des  Irans. Außerdem gibt es in der Empfangshalle einen Verkaufsstand für Postkarten und Bücher.  Im Erdgeschoß t ist eine Spezialbibliotek mit gut 4000 Bänden über Teppiche
auf Persich, Arabisch, Französisch, Englisch und Deutsch.

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-Reza Abbasi – Museum:

Das Reza Abbasi Museum für Kulturgeschichte `` präsentiert in einem modernen Gebäude eine Sammlung iranischer Kunst und Kunsthandwerke die aus der vorislamischen Zeit  und aus der islamischen Zeit sind.

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- Das Saadabad-Palastmuseum:

Das insgesamt 110 Hektar messende Gelände des Saadabad-Palastmuseums liegt in Nord Teheran. Hier war die Sommerresidenz des letzten Schahs. In dem riesigen Parkareal gibt es mehrere Einzelpaläste z.B.das größte Gebäude: der weiße Palast der  einst als der Zeremonien-und Empfangs- Palast Reza Shahs und seines Sohns galt. Es gibt auch andere Paläste: derPalast der  Mutter des Schahs, der Palast des Kronprinzens, der Schwarze Palast und der Grüne Palast (Der Grüne Palast ist das älteste  bedeutenste Bauwerk der gesamten Anlage).
Der Besuch aller Museen und Paläste steht immer auf dem Gashttour-programm.

 

ISFAHAN

Die im 1590 m Höhe gelegene Stadt besitzt ein mildes Klima .

Seit dem Bau der prächtigen Moschee und  der Palastanlagen im 17.Jh. wird Isfahan auch  als die "Hälfte der Welt" genannt. Isfahan ist heute noch eine der  schönsten Städten Irans; Vor paar wurden einige Sehenswürdigkeiten von Isfahan  von  Unesco  zum Weltkultuerbe erklärt und unter Denkmalschutz gestellt.

Die sowohl in historischer als auch kultureller Beziehung bedeutende Großstadt hat heute mehr als 2,5 Mio.Einwohn-
er. Haupteinnahmequelle ist seit alters her der Obst-und Getreideanbau, eine beso-ndere Stellung nimmt aber die Produktion verschiedenster Arten des Kunsthandw-erks ein . In jüngerer Zeit wurde Isfahan zusätzlich zu einem Industriestandort für Stahl- nud Textilproduktion.

Von Teheran ist Isfahan mit Bus (4 Std.) oder Flugzeug (ca.1 Std ) zu erreichen.
Die Gründung der Stadt reicht vermutlich noch über die Achämenidenzeit (500 J.v.Chr.).

Aus den drei Buchstaben ASP , die auf den in Isfahan geprägten Münzen standen , läßt sich der Name Asphahan oder Sepahan rekonstruieren , der "Stadt der Krieger" bedeutet . Sein goldenes Zeitalter erlebte Isfahan , als es der Safawide Schah Abbas 1. im Jahr 1598 zur Hauptstadt erhob .Er setzte eine rege Bautätigkeiten in Gang , Isfahan zu einer dre größten und schönsten Städte des 17.Jh. machte.

Stadtrundfahrt mit Besuch der Sehenswürdigkeiten steht immer auf dem Gashttour-Programm .

Besichtigung:

- Freitagsmoschee:

2400m große Freitagsmoschee ist von Basarläden umgeben; Archäologische Forschungen brachten die Überreste eines Vorgängerhaus aus dem 8. Jh. ans Licht.
Ihre frühesten erhaltenen Bauabschnitte datieren aus dem 11. Jh.; doch da nahe zu jede Dynastie einschließlich der Safawieden die Moschee weiter ausgebaut hat,vereint sie mehrere Stilrichtungen . Die Freitagsmoschee zählt zu den ältesten Vier-Iwan-Moscheen Irans. Nordlich des Westiwans schließt sich ein Saal an, der den Gebetsnische (Mihrab) Oljâitu aus dem Jahr 1310 beherbergt.

Er gilt als die schönste und feinste erhaltene mongolische Stuckarbeit überhaupt .

- Der Basar:
Von der Freitagsmoschee bis zum Imam-Platz erstreckt sich der große überdeckte Bazar (Per.Basar), den Schâh Abbâs 1. zu Beginn des 17. Jh. anlegen ließ.

Entlang der 1,5 km langen Hauptstaße entstand ein Labyrinth von Gassen, an denen zahlreiche Moscheen , Timcheh , Karawansereien und Badehäuser liegen.
Im Basar können nicht nur Teppiche, Schmuck und Kupfererzeugnisse, sondern auch die typischen Isfahaner bedruckten Baumwollstoffe erstanden werden.

Der Besuch des Basars, der Freitagsmoschee und des Imam Plaztes steht immer auf dem Gashttour-Programm.

- Imam Plazt: (5.Jh)
Eines der großartigsten Zeugnisse safawidischer Baukunst, der 500 m lange und
150 m breit ist , beherbergt an vier Seiten vier Gebäude :

- im Norden das Tor des Basareingangs,
- an den Langseiten den 5 stockigen und 68 m hohen Ali- Qapu-Palast mit Wandmalereien und Musikzimmer und die Lotfollah Moschee mit Phantasievollen und schönsten Fliesenmosaiken .
- an der südlichen schmalseite die Königsmoschee (Imam Moschee) mit
meisterhaftem Fliesendekor und einer Doppelschaliegenkuppel.
Der Platz wurde in safawidischer Zeit für Feste, befristete Märkte, öffentliche Hinrichtungen, Militärparaden sowie Polospiele genutzt.
Zur Zeit sind vier Denkmäler im Iran von Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Imam Platz ist einer der vier Denkmäler, dessen Besuch immer auf dem Gashttour
-Programm steht.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Isfahan:

- Die Vank-Kathedrale (die Erlöser – Kathedrale) im christlichen Viertel .
(1606 n.Chr.) mit ihrem armenischen Museum,
- 3 historische doppelstockigen Brücken,
- Vierzigsäulen-Palast, (aus dem Jahr 1650 n. Chr.) mit Wandgemälde und Museum,
- Der Pavillon Hascht Behescht (Acht Paradiese)
- Die Karawansrei sowie die Medrese Châhâr Bâgh
- Monâr Jonbân  (die schwingenden Minarette)
- Der unter Denkmalschutz stehende riesige Taubenrundtempel.

 

YAZD ( JÂSD )

Die Stadt Jasd liegt etwa 1200 m hoch in einem flachen Tal mit rund 350,000 Einwohner und wurde wahrscheinlich im 5 Jhr. n.Chr  von dem sasanidischen Herrscher Jasdgerd der Erste gegründet.

Einige Historiker halten Alexander den Großen für den Gründer der Stadt.
Sie ist von zahlreichen Salzseen umgeben.

Aufgrund ihrer isolierten Lage hatte sich Jazd nach der arabischen Eroberung zu einem Zentrum der in Iran verbliebenen Zoroastrianer entwickelt.

Die Provinzhauptstadt ist ein Zentrum der tradition-ellen Brokat-und Seidenherstellung. Die wegen der Hitze unterirdisch angelegten Wekstätten , in denen Textilien nach jahrhundertealten Techniken hergestellt we-rden,gibt es heute noch im Osten der Stadt in der Nähe der Stadtmauer.
Wie in den vergangenen Jahrhunderten ist heute die Textilproduktion der wichtigste Wirtschaftsfaktor . Allein in Jasd sind 9000 Menschen in der Herstellung der Seidenstoffe beschäftigt.

Diese  Provinzhauptstadt ist ein Zentrum der traditionellen Brokat- und Seidenherstellung.

Die wegen der Hitze unterirdisch angelegten Wekstätten, in denen Textilien nach Jahrhunderte alten Techniken hergestellt werden, gibt es heute noch im Osten der Stadt in der Nähe der Stadtmauer.
Wie in den vergangenen Jahrhunderten ist heute die Textilproduktion der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Allein in Jasd sind 9000 Menschen in der Herstellung der Seidenstoffe beschäftigt.
Die bis zu 50 km langen und mehr als 100 m tiefen Wasserkanäle (Qanat) leiten das Wasser aus dem Schir-Kuh  „Schir Berg“ in das Umfeld von Jasd, wo Maulbeer- und Mandelbäume sowie zahlreiche Früchte gedeiht werden.
Jazd ist eine typische Oasenstadt  deren Architektur an das heiße Klima und die starke Sonnenstrahlung angepaßt ist.

Auffällieg sind die hohen Windfangtürme die in der ganzen Stadt auf Wohnhäusern und über Zisternen stehen. Die Windfangtürme gilten als  Klimaanlage und machen das Leben in den Häusern bei grosser Hitze ertragbar.

In der Altstadt von Jasd sind große Teile historischer Lehmziegelarchitektur zusehen.

Besichtigung:

Fast alle Sehenswürdigkeiten liegen nördlich der Stadt und können zu Fuß besichtigt werden.

Hier erstreckt sich der ausgedehnte überdachte Basar. Seiden-  und Brokatstoffe werden dort hergestellt. Nordöstlich des Basar schließt sich die verwinkelte Altstadt von Jazd an,  die Altstadt ist  von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worde. Der Besuch aller Sehenswürdigkeiten in Jazd steht immer auf dem Gashttour-Programm.
Die Freitagsmoschee und Tekjeh Amir Tschachmaq, die als das besterhaltene iranische Bauwerk des 14.u 15. Jh. gilt, stellt mit seinem schlanken Minaretten das höchste Moscheeportal Irans dar.
Unmittelbar südöstlich der Freitagsmoschee steht das Rokn Al Din Mausoleum als einziger Teil eines ehemals großen Gebäudekomplexes aus dem 14. Jh.
Nördlich des Zendane Iskandar  (das Gefängnis des Alexanders) liegt das traditionelle wunderschöne Wohnhaus der Familie Lariha, in dem heute die Antikenverwaltung von Jasd untergebracht ist.

Es ist ein Gebäudekomplex der von mehrere großen Badgirs (Windfangtürme) belüftet und gekühlt wird.
Das moderne Feuertempel der zoroastrischen Gemeinde mit Symbol des Gottes "Ahura Mazda"  wurde in derselben Form der Reliefs der Achämenidenzeit  gebaut.

Vor der Eingangshalle aus blickt man durch eine Glasscheibe auf den Altar mit dem ewig brennenden Feuer .
Die zoroastrischen "Türme des Schweigens" liegen  etwa 12 km südwestlich der Stadt. Sie sind die  Grabtürme der Zoroastren und dienen zur Durchführung ritueller Totenzeremonie.

 

KERMAN & MAHAN

Kerman liegt auf einer Hochebene von 1750 m über dem Meeresspiegel mit rund 250,000 Einwohner und hat ein relativ angenehmes Klima. Die Stadt wurde von Ardeschier  der erste  (224 – 241 n.Chr) gegründet.

Der Name Kerman stammt ursprünglich von Caramania.
Die Stadt hat eine alte Geschichte. Für einige Zeit wurde Kerman Provinzhauptstadt bzw. Stammsitz der lokalen Dynastien. Gegen Ende des 19. Jh. erreichte Kerman einen Aufschwung durch die Hestellung von Teppichen und Deren Export nach Europa und Amerika sowie den Handel mit Indien.

Sehenswürdigkeiten:
- Die Freitagsmoschee (1348 n.Chr), das interesanteste Bauwerk Kermans mit dem Eingangsportal das als Meisterwerk gilt .
- Der Basar (aus dem17. Jh)
- Hammam (das Badehaus) von Ganj Ali Khân (17.Jh) , heute ein Museum mit Wachsfiguren in historischen Trachten.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten in Kerman:
- Gonbade Jabaliyeh: ein achteckiges Gebäude (zoroastrisches Bauwerk aus Stein).

Mahan:
Die etwa 35 km von Kerman entfernte Kleinstadt Mahan beherbergt das Mausoleum von Schah Nematollâh Wali (1331 – 1431) der Sufimeister und Mysthiker.

Ein Besuch des großen Gebäudekomplexes in Mahan steht immer auf dem Gashttour-Programm.

 

BAM

Bam:
Die Oasenstadt Bam liegt 200 km südöstlich von Kerman und 120 km südöstlich von Mahan auf einer Höhe von 1062 m. Unmittelbar nordöstlich von Bam beginnt die Wüste. Bam wurde wahrcheinlich in der sasanidischen Zeit ( 224-642 n.Chr ) Gegründet. Im späten 19 .Jh. und frühen 20. Jh. wurde   zu Füßen der Altstadt   "Arge Bam" ein neuer  Stadtteil gebaut.

Die heutige Stadt Bam hat rund 90.000*.
Einwohner  und besitzt einen sehenswerten Basar.

Hier kann man die berühmten schwartzen Datteln der Oase kaufen die zu recht als die leckersten Datteln des Irans Gelten.

* Nachdem schweren Erdbeben im Jahr 2003 hat sich diese Zahl stark reduziert .

Bam lebt auch von Henn-Anbau. Etwa 1 km nordöstlich der modernen Stadt liegt die verlassene Altstadt Arg-e Bam die von der Unesco zum Weltkuturerbe erklärt wurde und dessen Besuch immer auf dem Gashttourprogramm steht. Der überaus malerische etwa 20 Hektar umfassende Ort bietet nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Iraneran, sondern wird auch häufig von in- und ausländischen Filmteams als Kulisse benutzt.
Die heute erhaltenen Bauten stammen aus safawiedischer Zeit (1501-1722).
Fast alle Gebäude  von denen viele restauriert werden  wurden aus luftgetrocknetem Lehm der mit gehäckseltem Stroh  vermischt  wurde. Leider kann man heute die Bam Zitadelle nicht mehr besuchen weil sie durch das Erdbeben im Jahr 2003 völlig zerstört worden ist.

Es liegen da noch Trümer der alten Zitadelle.

Gashttour hofft  dass die Altstadt Bam so schenll wie möglich  Restauriert wird und die Besucher anlockt um Ihre Sehenswürdigkeiten zu zeigen:
- die Moschee; die Karawanserei; die Freitagsmoschee; die Zitadelle; das  Gefängnis; die Windmühle der Wohnpalast des Gouveneurs; der Mirsa-Naimkomolex; der Wachturm.

 

MASCHHAD

Die heilige Provinzhauptstadt Maschhad liegt auf einer Höhe von
970 m. über dem Meeresspiepel in Nordosten Irans mit mehr als 2 Mio.
Einwohner.

Wirtschaftlich leben sie von den Einnahmen aus der Pilgerfahrtreisen zu dem grösten schiitischen Heiligtums des Landes und von der Teppichherstellung & der Landwirtschaft .

Der achte Imam (relegioser Führer) der Schiiten (Imam Reza) wurde von Kalif Maamun 818 n.Chr. in dieser Stadt vergiftet. Trotzdem liess Maamun  für ihn ein Masoleum errichten.

Der achte Imam (relegioser Führer) der Schiiten (Imam Reza) wurde von Kalif Maamun 818 n.Chr. in dieser Stadt vergiftet. Trotzdem liess Maamun  für ihn ein Masoleum errichten.

Seither ist der Ort Wallfahrtstädte und bekamm den Namen Maschhad Al-Reza (Ort des Martyriums des Rezas).

Die Timuriden; Safawiden; und Nader Schah bauten Stadt und Pilgerstätte weiter aus.

Jährlich besuchen 2 Mio. Pilger von überall aus der schiitischen Welt diesen ausgesprochen wichtigen Ort.

Die Sehenswürdigkeiten von Masch-had sind außer den riesigen Heiligtumskomplex folgendes:

Gowharschad-Moschee,
Qods-e-Razavi und Moqaddas Museum,
Mausoleum von Nader Schah (König Nader).
und Gonbade Sabs (Grüner Kuppelbau).

 

TABRIZ UND ARDABIL

Die Provinzhauptstadt Tabriz  liegt am Nordabhang des Berges Sahand in Nordwesten Irans in der Nähe der türkischen Gerenze.

Im Sommer ist das Klima der Stadt recht angenehm aber im Winter kann es  kalt werden. Die Stadt wurde von Sasaniden im 3. Jh. n. Chr. gegründet und war einst Hauptstadt der Armenier und eine geeigneter Ort für Handelsverkehr.
Die Einwohner (ca. 1,089,000) sind Azar-Türken.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören:
Die Ali Schah Moschee aus dem 14.Jh. (ihre Mauern sind 26 m hoch);
Die blaue Moschee mit schönen und blauen Fliesenmosaikverzierungen;
Das Azerbaidjan-Museum;
Arg-e Alischah; der große Basar; die Freitagsmoschee;
Tabriz ist 750 km von Teheran entfernt. Der große Urumia See (Darjatsche
Urumijeh), der westlich von Tabris liegt hat heilendes Salzwasser.

ARDABIL

Die Provinzhauptstadt Ardabil liegt in 1300 m Höhe und wurde im 5.Jh.n.Chr.
von dem Sasanidenkönig "Pirus" gegründet  Heute hat Ardabil 150,000 Einwohner und ist stolz auf wunderschönen Sheich Safi Grabbaukomplex in dem eins die schönsten Teppiche lagen.

(Heute befinden sich diese Teppiche  London, im Vicktoria- und Albert- Museum).

 

DIE KISCH  INSEL
Die Insel Kisch, ein exklusives Erholungszentrum, es ist 90 km groß mit Luxushotels, Golf-und Tennisplätze, Bootshäfen und hat einen internationaler Flughafen. In den 80er Jahren wurde hier die erste Freihandelszone des Irans eingerichtet die relativ unabhängig von Teheran operiert. Die Insel besitzt nicht nur eine eigene Flage, sondern auch Cafès mit live Musik, Billardtischen und Spielautomaten sowie große Einkaufscenter, die preiswert aus Dubai importierte elektronische Geräte und Compiuterspiele anbieten.
Auch ein Seefisch-Dinner am Strand ist bereits für zehn Dollar zu haben.
Ein Visum ist für den Besuch der Insel nicht erforderlich. Ein Badeaufent-halt ist durchaus empfehlenswert.
 Das Wasser ist selbst im Januar angenehm warm und die Unterwasserwelt ist eindrucksvoll; Tauchkurse sind möglich. An der Westspitze der Insel bietet ein 1966 gesunkenes griechisches Frachtschiff den malerischen Vordergrud zur Betrachtung des Sonnenuntergangs. Die Dattelpalmen sind in Kisch für jeden Besucher eine Augenweide. Der Besuch der Kisch Insel steht immer auf dem Gashttourprogramm.

 

KERMÂNSCHÂH
 

Die Stadt Kermânschâh ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit rund 600,000 meist kurdische Einwohner, die noch ihre traditionelle Kleidung tragen . Kermânschâh ist berühmt für seine qualitativ hochwertigen Giweh, die traditionellen Schuhe die aus dicker fester Baumwolle und Leder angefertigt werden. Kermânschâh wurde im 4. Jh.n.Chr.von Bahram der vierte gegründet. Heute ist Kermanschah von modernen Straßen und Alleen durchzogen. Sechs Kilometer nördostlich von Kermanschah sind die Felsgrotten und Flachreliefs von Tâge Bostan (Gartengrotte) zu bewundern , ein eindrucksvolle Reliefkunst der sasanidischen Epoche.

30 km östlich von Kermânschâh liegt das bedeutendste iranische Felsrelief:
Ein ca. 3.5 m großes Flachrelief , das der Achämenide Darius der Erste  im Jahr 520 v.Chr. in die Felswand einmeißeln ließ. Dort war es Darius gelungen die aufständischen Gegner zu besiegen und selbst die Macht zu übernehmen. Das Relief sowie babylonisch, ilamisch, und altpersische Inschriften berichten von den Ereignissen.
Rund 120 km westlich von Kermânschâh Richtung Bagdad (bei Sar-e Pol-e Zahab) ist wesentlisch ältere Relief von Anubanini, der König von Lulubi 2000 v.Chr. zu bewundern. Die beiden Reliefs von Darius und Anubanini sind erstaunlich ähnlich. Unterhalb des Bistouner Felsreliefs sind zwei weitere parthische Reliefs zu sehen (die Parthen waren ein altes Volk). Sie zeigen Mithridates 2. und Gotarz 2. ( 38 – 51 n.Chr.) mit Griechischen Inschriften. An der Felswand von Bistoun befindet sich  ein Bildnis von Herkules aus dem Jahr 148 v.Chr. dass  den griechisch-mythologischen Helden auf einem Löwenfell liegend zeigt. 

 

HAMEDAN
Die Provinzhauptstadt Hamadan war auch die Hauptstadt von Meder, Achämeniden und von Partern (700-100 v. Chr.) . Sie liegt auf der Höhe von 1800 m über dem Meeresspiegel . Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören:

Mausoleum von Königin Esther (Gattin von Xerxes) und ihrem Onkel Mordekhai  (judische Grabheiligtümer); Gonbade Alavian ,ein schöner und recht gut erhaltener Grabbau aus dem 11. Jh.; Gandj Nameh  (Schatzbuch)  zwei Schriften von den zwei  achämenidischen  Königen  (Darius 1. und sein Sohn Xerxes 1) die in den Felsen gemeisselt worden sind.  Die  Ali Sadr-Höhlen, (etwa 60 km von Hamadan entfernt )  wohl eines der erstaunlichsten Naturphänomene Irans mit einem  riesigen unterirdischen See und mit vielen Höhlen. Von Boden wachsen Stalakmiten hinauf bis zur 10m hohen Decke und von oben haben sich herabhängende Stalaktiten gebildet.

 

BANDAR ABBAS
Bandar Abbas(Hafenstadt Abbas)ist von Sultanat von Oman und den
Vereinigten Arabischen Emiraten nur durch Meerenge von Hormuz (35km)
getrennt.Im Sommer wird es bis zu 50 Grad C. warm und hat etwa 200,000
Einwohner.Sie besitzt den größten Hafen Irans. Gegründet wurde Sadt und Hafen im Jahr 1622 von Schah Abbas 1. ,nach dem die portugiesische  Kolo nie von ihm zerstört und besiegt worden war.

Heute ist Bandar Abbas der modernste Handelshafen vom Iran . Zu den Seh-enswürdigkeiten in Bandar Abbas gehört einen Hindu Tempel,der auf einst-mals starke Stellung indischer Händler verweist, und die Ruine portogiesi-scher Festung. Die Produkte aus der Provinz sind Dateln, Zitrusfrüchte,Henna, Tabak, und Mango.
Zur Hauptstadt der Provinz Hormozgân gelangt man am besten mit dem Flugzeug, da Busfahrten sehr lange dauern. Von Bandar Abbas erreicht man leicht die Inseln des Persischen Golfs: Fähreverbindungen existieren u.a. nach Homuz , Qeschm (die größte iranische Golfinsel) und Kisch.

Die zwei letztere sind seit 1990 zur “Freihandelszone“ erklärt worden.

 

AHWAZ
Die Provinz Khuzestan mit der Hauptstadt Ahwas liegt im Südwesten Irans an der Grenze zum Irak. Im Jahr 638 geriet Ahwâs unter muslimusche Herrschaft. Im 10. Jhd. machte der Buyiden-Prinz Azad od-Duwleh die Stadt zum Zentrum des Zuckerrohrexports. Noch im 1940 zählte die Kleinstadt lediglich 32.000 Einwohner. Bedeutung erlangte Ahwâs erst wieder als Verkehrsknoten der Trans-iranischen Eisenbahn sowie durch seine Lage inmitten der neuentdeckten Ölfelder. Seitdem ist Ahwas ganz durch die Erdölwirtschaft geprägt:
Hier befindet sich die Verwaltungseinrichtungen der NIOC, die Materialdepots und Werksätten für Exploration und Förderung . Überregionale Bedeutung erlangte Ahwâs auch durch seine Hochschule . Während des Irak-Iran Kriegs wurde Ahwâs durch irakisches Bombardement stark zerstört. Die meisten Einwohner flohen nach Shiraz oder Teheran,und Ahwâs wurde zu einer Geisterstadt .Nach Ende des Krieges kehrten auch die Flüchtlinge zurück. Nach dem Krieg wurde viel in den Wiederaufbau der Stadt investiert. Die moderne Industriestadt ist an sich nicht besonders bemerkenswert. Sehenswert sind die 1935 errichtete moderne Hängebrücke und der lebendige Bazar. Neben frischem Obst und Gemüse gibt es vor allem zahlreiche Arten von Süsswasserfischen aus dem Kârun-Fluß zu kaufen,die zu den schmackhaftesten Fischen Irans zählen. Lohnenswert ist auch ein Spaziergang auf derUferpromenade. Zudem besteht die Möglichkeit, mit kleinen Motorbooten eine Spritztour auf dem Fluß zu unternehmen; eine Anlegestelle befindet sich neben dem Restaurant Rudkenâr. Einer der ältesten Siedlungen der Welt, befindet sich nahe der Ortschaft Shush ( bibl.Shushan), 116 km nördlich von Ahwâs. In Shush befindet sich die Spuren von proto-elamischen, altelamischen, dem assyrischen König Assurbanipal, achämenidischem Wetreich, und dem Großkönig Darius sowie dem Alexander dem Großen.

 

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