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Iran oder Persien ? Dieses wurde nach seinen persischen Bewohnern (altpers.Pârsa), Pars
genannt – über die griechische Bezeichnung Persis wurde daraus unser Wort
"Persien". Die Region Pârs blieb über Jahrhunderte das Hauptgebiet der Perser; hier
entstanden auch die bedeutendsten persischen Dynastien: Die Achämeniden (550 v.Chr.) und Sassaniden (224n.Chr.). Die Arier-Identität spielte unter den Achämeniden eine bedeutende Rolle, genau wie die Identität als Preser. König Darius der Erste und König Xerxes betonen in ihren Inschriften mehrfach ihre
"arische Herkunft "; auch ihre Sprache und Schrift gelten ihnen
als "arisch"-ebenso wie ihr Gott Ahura Mazda. Aus dem altpersischen
Âriyâ(n) wurde dann im Mittelpersischen dasWort Erân , das "Land der
Arier". Die Perser stießen nach Südosten vor. Im 7. Jh.v.Chr.
ließen sie sich dauerhaft in der südiranichen, später nach ihnen benannten
Region Pârs (grich.Persis) nieder. Die Legende besagt, daß der Achämenes (Hachamanesch) Stammvater der
Großkönige, die Perser in dieses Gebiet führte. |
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Mitte des 6.Jh,.gelangt es dem Achämeniden "Kyros" (559-530 v.Chr), den man
später „den Großen“ nannte, mehrere persische Stämme zuvereinen. Im Jahr
550.v.Chr. eroberte er die medische Hauptstadt Agbatana (heute Hamadan). Nach
der Eroberung Mediens wandte sich Kyros gegen Lyderreich und den König
Kroisos. Auch die griechischen Städte und Babylonien wurden unterworfen . Er gründete das persische Reich, das bisher das größte bekannteste
Reich darstellte.
Aufgrund der dezentrale Reichs struktur regierten unter der
Oberhoheit der Arsakiden zahlreiche Kleinfürsten und Unterkönige. Zu ihnen zählt auch die Familie der Sassaniden, deren Ahnherr "Sâssân" das Feuertempel" in der Stadt Istakhr verwaltete. Zu Beginn des dritte nachchristlichen Jh. gelang es den Sassaniden, ihre Herrschaft auf die gesamte Persis auszudehnen.
Der
Parther-Herrscher Ardawân V.weigerte sich jedoch die Rebellen als Vasallen
anzuerkennen. Daraufhin kam es zwischen ihm und einem der Enkelkinder von Sâssâns,
dem späteren Ardeschir der erste, zur Entscheidungsschlacht (224 n.Chr.),in der
Ardawan V.unterfiel. |
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Ardeschier ließ sich zum "König der Könige" krönen und gründete
die Sassaniden Dynastie (224-650 n.Ch). Das Sassanidische Reich umfasste bald das gesamte Gebiet des heutigen Irans
und auch Teile des Iraks, Afganistans, und der Arabischen Halbinsel und
wurde damit zur größten außenpolitischen Bedrohung für das römische Reich.
Von kurzen Friedenszeiten abgesehn dauerten die militärischen
Auseinandersetzungen mit Rom-und später Byzanz-bis zum Ende der
Sasanidendynastie an. |
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Dadurch bricht die Kotinuität der iranischen Geschichte ab. Mit dem
Beginn der islamischen Ära änderte sich nicht nur die Religion, sondern auch
die Lebensweise und Kultur. |
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Ganz im Gegenteil erfuhr die iranische Zivilisation innerhalb von zwei
Jahrhunderten eine bedeutende Wiederbelebung wenn auch unter neuem religiösem
Vorzeichen . Die Umayyaden hatten bereits die sasanidische Hofetikette
übernomen. Der persische Einfluß unter den Abbasiden wurden noch
bedeutender: Aus der Aneignung der hellenistischen und iranischen Literatur - und
Wissenschaftstradition enwickelte sich seitdem 8.Jh. die klassische
islamische kultur .
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Im 10. Jh. begann die
politische Macht der Kalifen zu Sie traten als aufgeklärte Förderer von Kunst und Wissenschaft auf. Unter ihrer Herrschaft erlebte die neupersische Sprache und Literatur
ihre erste Blüte, und der Dichter Ferdowsi begann mit der Abfassung seines
berühmten Schâhnâmeh (Königsbuch, das iranische Nationalepos). Unter ihrer Herrschaft erlebte die neupersische Sprache und Literatur
ihre erste Blüte, und der Dichter Ferdowsi begann mit der Abfassung seines
berühmten Schâhnâmeh (Königsbuch , das iranische Nationalepos) . Es gelang den persischen Dynastien, den Samaniden und Buyiden, an
die Macht zu gelingen und die politische Später gelangen die türkischen Stämme an die Macht. Die Zukunft gehört den türkischen Stämmen: Die Ghaznawieden
(10.-11.Jh.), Die Seldschuken (11.12. Jh.). Herscher: Toghrilbeg, Malik Schah u. Sandschar; ihr Reich umfaßte von
Indien bis Anatolien . Im 13. u. 14. Jh. drei (a-c) verheerende Mongoleninvasionen : Die Mongolenherschaft (1219-1285 ) a): Dschingis-Khan , Die Herrschaft Karim Khans war eine Periode politischer und ökonomischer
Stabilität; Die Hauptstadt Schiraz verdankt ihr seine Blütezeit. Karim Khan erhöhte mit
seiner Handel – und Agrarpolitik den In Schiraz finden sich belege seiner Bautätigkeit, öffentliche Bauten die
auch heute noch den Titel Wakil im Namen tragen. Die Qadjaren ( Qadscharen ) Dynastie ( 1796 – 1921 ). Herrscher : der letzte Qadjaren-König war der Ahmed-Schah. Danach kam die letzte Dynastie. Die Pahlavie Dynastie regierte nur knapp 50 Jahren. Danach enstant die
islamische Revolution. |
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